Zeckenschutz beim Hund

Gerade im Frühling beginnt wieder die Zeit des lästigen Insekts, der Zecke. Gerade an unseren
geliebten Vierbeinern heften sich diese besonders gerne. Doch was gibt es hier zu beachten? Welche
Mittel helfen wirklich gegen die Störenfriede? Und was ist zu tun, wenn diese zugebissen haben?
Allgemeines
Es gibt ca. 900 Arten von Zecken auf der Welt. In Deutschland ist vor allem der gemeine Holzbock
(Ixodes ricinus) vorherrschend. Sobald die Temperatur steigt, krabbeln die Insekten auf hohe
Gebüsche, Grashalme o. Ä. Hier warten sie dann auf einen geeigneten Wirt und erkennen diesen mit
ihrem Geruchssinn und lassen sich auf diesen fallen. Die Zecke erkundet dann die Haut und schneidet
diese an einer für sie geeigneten Stelle mit ihrem Mundwerkzeug an. Dabei wird eine Art
Betäubungsmittel freigegeben, damit der darauffolgende Stich unbemerkt bleiben kann. Im Stachel
befindet sich ein Widerhaken, wodurch sich die Zecke in der Wunde verankern kann. Die Zecken
saugen sich dann voll und lassen vom Wirt ab, wenn diese vollständig gefüllt sind.
Bernsteinzeckenhalsband
Dieses Halsband soll durch den Geruch von unbehandelten Bernsteinen seine Wirkung gegen Zecken
zeigen. Die Zecken reagieren auf Kohlendioxid, Buttersäure und Ammoniak. Die Bernsteine können
diese Stoffe nicht überdecken und bieten somit keinen Schutz vor Zecken.
Öle
Schwarzkümmelöl: Die Wirkung gegen Zecken konnte in keiner Studie bewiesen werden, weshalb
dieses Öl nicht als Schutz gegen Zecken gewertet werden kann.
Kokosöl: Die im Öl enthaltene Laurinsäure schrecken Zecken ab. Jedoch zeigen Studien, dass es
darauf ankommt wie viel Laurinsäure im Kokosöl enthalten ist und sich Zecken nur ab einem
gewissen Anteil abschrecken lassen. Das Kokosöl muss außerdem immer neu aufgetragen werden,
um wirken zu können.
Vorsorge ist besser als Nachsorge
Am besten ist es den Hund nach jedem Sparziergang auf ungebetene Gäste abzusuchen und
abzutasten. Sollte sich eine Zecke am Hund festgebissen haben, kann diese vorsichtig mit einer
Zeckenzange entfernt werden.
Aber nicht nur das eigene Tier muss geschützt werden. Auch der Mensch sollte sich unbedingt
schützen. Am besten sollten diese nur mit langer Kleidung spazieren gehen. Menschen können auch
chemische Mittel zur Abwehr nutzen, wie z. B. insektenabwehrende Sprays. Ebenfalls sollte sich der
Mensch auch nach Zecken absuchen, sobald der Sparziergang beendet ist. Menschen können sich im
Frühsommer Meningoenzephalitis impfen lassen. Denn der Stich einer Zecke kann eine Entzündung
des zentralen Nervensystems auslösen und folgenschwere Auswirkungen haben. Diese können auch
zum Tod führen. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung von Personen,
die sich in Risikogebieten von Zecken aufhalten.

Wir hoffen, wir konnten dir einen kleinen Einblick zum Thema Zeckenschutz geben. Du hast weitere Fragen? Dann sprich uns gerne an! Wir freuen uns, dich und deinen Vierbeiner im HERZ begrüßen zu dürfen.

Andrea_Profil_Bild_1_Andrea Kamman - HERZ - Hundeerziuhngszentrum Brühl - DreimAgentur - Branding Agentur -Irnis Kubat Fotograf -Branding und Business Fotograf-11

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