Wenn die Temperaturen steigen, gibt es kaum etwas Schöneres, als sich am Wasser abzukühlen. Viele Hunde lieben das Element Wasser und verwandeln sich beim Anblick von Seen oder Flüssen in echte Wasserratten. Schwimmen ist zudem ein großartiges, gelenkschonendes Training für Deinen Vierbeiner. Damit der Ausflug ans kühle Nass für Dich und Deinen Hund ein sicheres Vergnügen bleibt, gibt es jedoch ein paar wichtige Dinge zu beachten.
Der perfekte Start: Bitte keinen Kaltstart!
Hunde können einen Kreislaufkollaps erleiden, wenn sie komplett aufgeheizt direkt ins kalte Wasser springen. Nach einem Spaziergang in der Sonne ist der Temperaturunterschied einfach zu groß.
Unser Tipp: Führe Deinen Hund immer langsam an das Wasser heran. Lass ihn zuerst mit den Pfoten hineingehen und benetze die Beine und den Bauch manuell mit etwas Wasser, damit sich sein Kreislauf an die Abkühlung gewöhnen kann.
Gefahren am und im Wasser – Augen auf beim Badeplatz
Nicht jedes Gewässer ist automatisch sicher. Behalte beim Ausflug folgende Punkte im Blick:
Blaualgen: Im stehenden, warmen Wasser können sich giftige Blaualgen bilden. Riecht das Wasser muffig oder schimmert es grünlich-blau, sollte Dein Hund dort auf keinen Fall schwimmen oder daraus trinken.
Strömungen: Unterschätze niemals die Kraft von Flüssen oder fließenden Gewässern. Selbst gute Schwimmer können von Unterströmungen schnell mitgerissen werden.
Gänsekot am Ufer: Liegewiesen, die stark von Wasservögeln genutzt werden, sind oft voller Gänsekot. Dieser kann Salmonellen enthalten – achte darauf, dass Dein Hund dort nichts aufnimmt oder sich darin wälzt.
Pausen und Ausrüstung
Wusstest Du, dass auch eine Überhitzung beim Schwimmen möglich ist? Durch die körperliche Anstrengung in Kombination mit starker Sonneneinstrahlung auf den Kopf kann der Hundekörper trotz des Wassers überhitzen.
Achte deshalb unbedingt auf Ermüdungsanzeichen: Schwimmen ist extrem anstrengend, und viele Hunde merken vor lauter Spielfreude nicht, wann ihre Kräfte nachlassen. Sobald Dein Hund schwerer atmet, tiefer im Wasser liegt oder die Rute absinkt, ist es Zeit für eine Pause im Schatten.
Sicherheit geht vor: Für ungeübte Schwimmer, Senioren oder bei Ausflügen in tiefere Gewässer lohnt sich der Einsatz einer Hundeschwimmweste. Sie gibt Auftrieb und zusätzliche Sicherheit. Möchtest Du Deinen Hund am Ufer oder im flachen Wasser sichern, nutze dafür am besten eine Schleppleine am Brustgeschirr – so behältst Du immer die Kontrolle.
Genieße die gemeinsame Zeit am Wasser und passe gut auf Deine Fellnase auf!